Otherkin
Otherkin sind Individuen, die erkennen, dass sie zwar in einem menschlichen Körper stecken, aber kein menschliches Bewusstsein haben, zum Beispiel erkennen sie, dass sie einst einmal andere Wesen waren, in Form von Erinnerungen, Klarträumen, mentales oder spirituelles Reisen und auch davon, dass sie bestimmte Gefühle am Körper empfinden wie Flügel.Es ist jedoch weit komplizierter:
Der Mensch hat im Laufe der Zeit vergessen wer er war und was er ist, was es bedeutet Ich zu sein. Viele möchten nur noch Anerkennung, irgendwo dazu gehören oder etwas besonderes sein, es geht nicht mehr um Wahrhaftigkeit, Wertschätzung und auch nicht mehr um die Selbstfindung. Alle spielen nur noch eine Rolle in einem Film, aber keiner mehr ist er selbst während er auf der Wiese sitzt und die Natur genießt: Den Geruch der Blumen, die bunt auf der Wiese verteilt sind, das klare, trinbare Wasser als Fluss was an einem vorbei fließt und auch nicht mehr, was es bedeutet, mit sich selbst Zeit zu verbringen und sich selbst wieder kennen zu lernen, die meisten haben sogar vergessen, wer sie sind und sind nur noch ein Jemand geworden, der Viele ist, nur nicht er.
Vergessen sich selbst zu sein, vergisst man auch zu unterscheiden, vergisst man auch, wie man war oder wie man wieder wird.
Wenn jemand mehr über sich herausfindet, so dann irgendwann auch von seinen früheren Leben, sei es als Mensch, Tier oder ein Wesen, was hier noch keinen Namen oder Worte hat, aber auch Wesen aus alten Zeiten, z.B. klassisch die Dinosaurier.
Es kommen Erinnerungen aus Orten die man hier niemals erkundet oder dort gewesen war, sich damit vielleicht beschäftigt hatte, aber eigentlich eher, war da etwas, was nicht genau so ist, wie man es hier gezeigt bekommt.
Das Weltbild fängt an auf dem Kopf zu stehen, es zerbricht und was danach kommt ist eine neue Welt, eine, die sehr viel mehr Verstehen gibt, aber die alte menschliche Logik zerbricht von der man glaubt, sie war Logik, als man noch an ihr glaubte.
Wichtig ist es dabei, keine neuen Vorurteile aufzubauen, sich nicht einen neuen Glauben aufzusetzen oder anzufangen, in den alten zu bleiben, man sollte anfangen sich selbst kennen zu lernen und weiter zu entwickeln. So kenne ich Otherkin die angefangen haben einer Religion anzugehören, aber auch welche die angefangen haben an Verschwörungstheorien gefallen zu finden, ebenso gab es welche die anfingen, zu glauben mit weißen Flügeln ein Engel zu sein und haben sich dementsprechend viel die Bibel und andere Bücher darüber durchgelesen. Durch Identivikation mit klassischen Benennungen einer Spezies haben sie sich derer angehörig gefühlt, obwohl keine Spezies so wirklich klassisch sein kann, wenn jeder Individuell ist. Und viele Charakterisierungen sind oft gemacht, damit Leute sich damit identifizieren. Genauso gab es Leute, die sich an ein altes Leben erinnern, aber Christen bleiben wollen, obwohl Christen nicht an Reinkarnation glauben. Ist es wichtig eine Religion zu haben, wenn man doch selbst weiter lernen kann und damit keine Grenzen im Wege hat?
Ein Leben als Drache, Kitsune oder irgendwas anderem, vielleicht auch etwas ohne Worte, ist ebenfalls gut möglich. Schaut ins Universum, außerhalb dieses Sternensystem gibt es mehrere Sternensysteme, wir können von vielen Planeten ausgehen und schauen wir in den Himmel sehen wir den ganzen Sternenhimmel, wovon jeder Stern eine Sonne ist. Wer sagt, dass das Bewusstsein, was so ohne Körper doch viel unbegrenzter reisen kann, nicht einfach von weit her gekommen sein kann? Viele Wesen die einem hier bekannt vor kommen, gibt es auf vielen Weisen auch in anderer Evolutionsform, schaut euch dazu die Vergangenheit an: Damals gab es Riesenkrokodile, Säbelzahntiger und Rieseninsekten. Warum sollten sie sich nicht weiter entwickelt haben? Und schauen wir in die Tierwelt wie viel Vielfalt alleine schon eine Spezies hat z.B. nehmen wir mal den Wolf oder die Spinne, sehen wir, es gibt so viele von ihnen auf vielen Art und Weisen.
Eine Reinkarnation ist auch nicht außergewöhnlich, wenn wir merken, dass wir uns verändert hatten. Wer schon mal als Mensch lebte, der könnte mehrmals als Mensch gelebt haben, mehrmals als Insekt, als Säugetier, als Tier des Meeres oder sogar eine Pflanze oder Wolke. Wir alle reinkarnieren seitdem wir existieren, seit unserem Ursprung, so ist es normal, wenn man sich an mehrere Leben erinnert, sogar daran, dass sich unser Körper mit der Zeit verändert (Evolution) oder wir plötzlich komplett anders aussehen z.B. mit der Farbe, so ist ein zweites Leben in dieser Form nicht ausgeschlossen. Grenzen solltet ihr euch sowieso nicht setzen denn unser Bewusst-Sein ist grenzenlos und hatte viel erlebt und vieles vor.

Otherkin, Therian oder all die anderen Begriffe haben keine Bedeutung, wichtig ist, dass du selbst bist und am Ende erkennen viele, dass sie nicht ein Wort oder eine Gruppe sind, sondern nur sie selbst.
Meines Erachtens sind alle Therian (Tierreinkarnation) und/oder Otherkin (Fabelwesenreinkarnation), vielleicht sogar mal Bakterium, Luft oder Pflanze.


Meiner Theorie nach, sind wir alle vom gleichen Ursprung, sozusagen zur gleichen Zeit, so gesehen, wir alle gleich alt, daher können wir auch nicht von alten oder neuen Seelen sprechen, ich nenne es eher, dass die meisten einfach lieber schlafen und nichts wissen möchten, sich verschließen und andere wiederum sich öffnen, mehr von sich erfahren möchten und auch weiter erwachen würden. Die meisten Antworten kommen, genauso auch viel Verstehen, oft aber auch nach der Zeit sich mit allem zu befassen, manchmal auch zugeworfen und manchmal braucht es ein Ereignis, bis es doch zu Verstehen scheint.
Auch wenn man sich nicht gleich an alle Leben erinnert ist das nichts schlimmes, vieles ist unbedeutend, aber nicht gleich wertlos, denn mit vielem können wir noch nichts anfangen und mit vielem anderen wiederum hätten wir keinen Grund der Erinnerung daran: Würdet ihr euch in einer wunderschönen Welt in der ihr euch wohl fühlt nochmal an eurem langweiligen Alltag erinnern? So in etwa könnte man es vergleichen, muss es aber nicht und nicht immer. Einige schöne Dinge bleiben uns immer in Erinnerung, manchmal auch schlechte Dinge, vieles wollen wir ändern, vieles wollen wir erleben, es gibt viele Gründe warum etwas ist und warum nicht und deswegen ist es dort wichtig sich von niemanden etwas einreden zu lassen (jemandem etwas zu glauben) sondern selbst es herauszufinden und in sich zu schauen.
Zum Thema: Immer diesen Planeten, der Erde zugehörig. Dieser Planet mag alt sein, aber nicht so alt wie das Universum selbst, es mag sein, dass man einen Ort hat den man lieber mag oder sogar einen, von dem man gar nicht mehr weg kommt, aber man kann nicht seine Lebenszeit auf ewig nur auf einem Planeten nur verbracht haben, wenn es diesen zuvor nicht ewig gab (oder etwa doch wenn Zeit relativ ist?

Und so auch immer nur einer Spezies angehörig: Diese Spezies ist nicht so alt wie der Planet oder die Existenz, so mag es sein, dass man eine Spezies zwar gerne mag und dort öfters ist oder eben aus anderen Gründen, aber man kann auch nicht ewig nur diese Spezies gewesen sein, es sei denn, man wollte einfach nicht weiter reisen und mehr herausfinden, als da war und das wäre schon, sehr, sehr traurig bei all dieser Vielfalt an Leben.
Das Otherkin sein bedeutet Selbstfindung, zu sich selbst finden und sich selbst kennen lernen. Es ist kein Rollenspiel und auch kein Spaß, soll aber auch kein Glaube werden, sondern etwas, was das Bewusstsein angeht, sich selbst zu sein.
Eine Evolution innerhalb eines Lebens ist auch nichts, was nur Insekten vorbehalten sein müsste, so gibt es zum Beispiel auch eine Weiterentwicklung des Geistes, des Bewusst-Sein, wie man es nennen mag und so noch mal öffnen sich viele Pfade.